Hofbräuhaus Kunstmühle

Bäckerei

Noch vor 1900 befand sich in den Kellergewölben unter der Mühle eine Bäckerei. Heute erinnert an die damalige Bäckerei ein erhaltener Steinbackofen im Keller der Neuturmstrasse.

An diese Tradition knüpft die im Jahr 2010 eingerichtete Hausbäckerei E. Knapp & R. Wenig an. 2009 überließ die jüngste Tochter des Bäckermeisters und Fachschullehrers Rudolf Wenig der Kunstmühle dessen umfangreiche und kostbare Sammlung an Fachbüchern und Rezepturen. Die Hausbäckerei in der Hofbräuhaus-Kunstmühle arbeitet weitgehend nach diesen teilweise über 100 Jahre alten Vorgaben.

So hat das traditionelle Bäckerhandwerk in dem kleinen Laden, in dem Teile des Gewölbes den alten Mauerverlauf erkennen lassen, einen neuen Platz gefunden. Fast ohne maschinelle Unterstützung, nach traditioneller Handwerkskunst, wird der Teig in kleinen Mengen für den Tagesbedarf vorbereitet und direkt vor den Augen der Kunden zu wunderbar duftenden Semmeln und Brotlaiben verarbeitet. Ergebnis sind historische Backwerke wie die Münchner Mundsemmel, Münchner Biergebäck, Münchner Schwarzbrot, Vollkornbrot nach Rudolf Wenig - der auf diesem Gebiet ein Pionier war - aber auch Weißbrote, deren Herstellungsweise Bäckermeister Jakob Blum und seine Frau Elisabeth geb. Knapp aus dem damals französischen Saarland mitbrachte.

Nur die besten Zutaten, vorrangig aus der heimischen Landwirtschaft, werden behutsam mit dem über Generationen bewahrten Wissen und Gespür für ein natürliches Produkt verarbeitet. Daher können Sie erleben, wie köstlich Backwaren schmecken, bei denen dem Rohstoff höchste Wertschätzung zuteil wird und die Zeit für die Teigreifung keine Rolle spielt.